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Lena Brücker - Wer ist das? -

Da nun der erste Eindruck entstanden ist, möchte ich heute in diesem Blog genauer auf Lena Brücker eingehen.

 

Lena Brücker ist die Protagonistin der Novelle „Die Entdeckung der Currywurst“ von Uwe Timm. In der gesamten Novelle kommen verschiedene Lebensabschnitte der Lena Brücker vor. Zum einen gibt es die junge Lena, Lena als Ehefrau und Mutter, die 43-Jährige Lena, Lena als Geschäftsfrau und die alte Lena.

 

Lena Brücker hat blondes Haar( S.19, Z.30), und blaue Augen (S.34, Z.24). Sie hat schon leichte Falten bekommen und einen schmalen Körperbau. Oft hat sie einen Kittel an, da sie eine Kantine leitet (S.53, Z.25 ff) und später auch eine Imbissbude hat (S.183, Z. 30f). Außerhalb ihrer Arbeit, trägt sie normale Alltagskleidung und wenn sie ausgeht hat sie ein Kostüm an, das aus  einer Bluse, einem Rock und einer aufgemalten Strumpfhose besteht (S.18 f).

 

Lena wohnt in Hamburg (S.16, Z.21) als Untermieterin in einem vier Etagenhaus. Später wohnt sie dann als alte Lena in einem Heim. Vermutlich in einem Seniorenheim, da ab und zu ein Pfleger namens Hugo zu ihr kommt und ihr hilft.

 

Lena Brücker ist eine sehr hilfsbereite freundliche Person.

Das zeigt sich unter anderem auch daran, dass sie in ihrer Imbissbude, an der sie ihre neu erfundene Currywurst verkauft (S.7, Z. 21f), die Kunden immer freundlich bedient (S.185).

Auf der einen Seite zeigt sich ihre Hilfsbereitschaft und ihr Mut darin, dass sie den fahnenflüchtigen Bremer bei sich aufnimmt und versteckt, obwohl sie ihn gar nicht richtig kennt (S.39, Z8ff).

Aber aus Angst alleine zu sein, zeigt sich auch eine egoistische Seite an ihr. Aus diesem Grund verschweigt sie Bremer, dass der Krieg bereits seit Tagen vorbei ist.

Doch wenn man sich etwas mehr mit dieser Figur auseinander setzt,  kann man Lena Brückers Beweggründe besser nachvollziehen.

Sie fühlt sich einsam, da ihr Mann Garry bereits vor 6 Jahren zur Wehrmacht eingezogen wurde und sie ihn seit dem nicht mehr gesehen hat.

Ihr 16 Jahre alter Sohn, muss als Flagghelfer ins Ruhrgebiet und ihre Tochter ist nach Abschluss ihrer Ausbildung als Arzthelferin nach Hannover gezogen.

Daher will sie Bremer auch unbedingt bei sich behalten und ihn nicht verlieren.

Sie setzt sich allerdings zwischendurch Fristen, wann sie ihre Lüge aufdecken möchte wie z.B. „In vierzehn Tagen kommt Papier aus Amerika. Ist schon unterwegs. Auf den Liberty-Schiffen. Das war die Zeit, die ich mir gegeben hatte, noch vierzehn Tage, dann wollte ich ihm die Wahrheit sagen.“

 

Im Gegensatz zu Bremer ist Lena Brücker kaum am Krieg interessiert. Sie möchte nur das wenigste darüber wissen (S.29, Z.1ff), außerdem ist es ihr relativ egal, wer den Krieg gewinnt (S.120, Z.25ff).

Seitdem Bremer weg gegangen war ist Lena Gelegenheitsraucherin geworden, obwohl sie ganze sechs Jahre nicht mehr geraucht hat (S.176, Z.12ff).

Lena Brücker ist Ehefrau und Mutter. Doch eine glückliche Ehe hatte sie nicht. Ihr Mann Willi (Garry genannt) hat sie mehrfach betrogen (S.25, Z.27ff). Daher vermisst sie ihn auch nicht (S.31, Z.24ff). Ihre Kinder scheinen ihr auch nicht so wichtig zu sein, sie denkt zwar ab und zu noch an sie, unternimmt allerdings keinen einzigen Versuch mit ihnen Kontakt auf zu nehmen.

 

Ich persönlich bin geteilter Meinung, was Lena Brücker angeht. Zum einen kann ich es verstehen, aus welchem Grund sie Bremer so lange fest gehalten hat, zum anderen halte ich es dennoch für falsch Bremer so lange zu belügen. Des weiteren kann ich nicht verstehen, warum sie keinen Kontakt zu ihren Kindern aufnehmen will, wenn sie sich schon so alleine fühlt.

 

Ich Hoffe, dass ihr jetzt einen kleinen Eindruck von der Hauptfigur Lena Brücker bekommen habt.

 

 

Bis nächste Woche

 

endlesshope15

 

 

 

 

30.11.15 20:47
 
Letzte Einträge: Sind Veränderungen schlecht? –Hermann Bremer-


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